Dein Nadelkissen-DIY – Nähen & Sortieren leicht gemacht
- 24. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. Okt. 2025

Damit du nicht jedes Mal rätseln musst, wo die 80er Jersey-Nadel abgeblieben ist, gibt’s hier ein kleines DIY:
Ein Nadelkissen mit Übersicht, das deine wichtigsten Nadeln parat hält.
Plus: ein Extra-Tipp, damit du nicht vergisst, deine Nadeln regelmäßig zu erneuern.
Das brauchst du:
12 x 24 cm helle, möglichst einfarbige Webware
Füllwatte oder Stoffreste aus Webware zum Befüllen
Nähgarn in gleicher und in Kontrastfarbe
Nähnadel
Fadenschere
Zickzackschere
Trickmarker
Klammern oder Stecknadeln
Textilstift
Optional: Beschriftungsgerät für Textilien

So geht’s:
Schneide zwei gleich große Stoffquadrate aus (ca. 12x12 cm). Am besten gleich mit der Zickzackschere, damit nichts ausfranst.
Zeichne mit Trickmarker ein Raster aus 4 Spalten und 5 Zeilen. Achte darauf, dass die erste Spalte für die Beschriftung etwas breiter ist, die übrigen gleich groß. So sieht meine Aufteilung aus:

Nähe die Linien mit einem Geradstich oder einem schmalen Zierstich nach – in Kontrastfarbe, damit die Tabelle sichtbar bleibt.
Beschrifte alles mit dem Beschriftungsgerät oder per Hand. Nutzt du andere Nadelstärken, passe die Felder einfach an. Meine Beschriftung siehst du hier:

Lege die Stoffe rechts auf rechts aufeinander und fixiere sie mit Klammern oder Stecknadeln.
Nähe rundherum mit einem kleinen Geradstich und dem Garn in Stofffarbe. Lass dabei eine kleine Öffnung zum Wenden.
Schneide die Ecken leicht zurück und wende das Kissen auf rechts.
Fülle es mit Watte oder Stoffresten, bis es schön prall, aber noch flexibel ist.

Schließe die Öffnung von Hand. Am unsichtbarsten gelingt dir das mit dem Matratzenstich: Verknote das Fadenende und stich von innen in der Nahtzugabe ein. Tauche mit der Nadel immer abwechselnd links und rechts knapp im Stoffbruch ein, lauf 2–3 mm im Stoff und komm wieder heraus. So entstehen quer über der Öffnung kleine „Leitersprossen“. Am Ende ziehst du den Faden sanft an – die Öffnung schließt sich fast unsichtbar. Vernähe und verknote den Faden und lass das Ende im Stoff verschwinden.

Wenn du magst, nähe noch eine kleine Schleife oder ein Label als besonderen Touch an.
Und schon hast du dein kleines Helferlein, das dir beim Nähen immer zur Seite steht – federleicht gemacht und auch wunderbar zum Verschenken geeignet.
Extra-Tipp
Damit du im Blick behältst, wie oft du eine Nadel schon verwendet hast, lass sie in ihrem Kästchen „wandern“: Wenn du die Nadel herausnimmst, merk dir die Stelle und stich sie beim nächsten Mal etwas versetzt daneben wieder ein. So läuft sie Schritt für Schritt einmal im Viereck rundherum.Feine Nadeln dürfen größere Schritte machen – weil sie sich schneller abnutzen und öfter gewechselt werden müssen. Robuste Nadeln gehen kleinere Schritte und haben dadurch ein längeres Stück Weg. Sobald das Viereck einmal umrundet ist, hat die Nadel ihren Dienst getan und darf ausgetauscht werden.


